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FHS.Vorstand.Statuten.Verein

beschlossen in der 8. Generalversammlung am 17.11. 2007,
ergänzt durch die Änderung des Vereinssitzes nach der 11. Generalversammlung vom 13.11. 2010,
ergänzt und geändert in den Punkten Stimmberechtigung bei der Generalversammlung sowie Auflistung der Sektionen nach der 18. Generalversammlung vom 14.10. 2017,
Bei den in diesen Statuten verwendeten personenbezogenen Bezeichnungen gilt die gewählte Form für beide Geschlechter.

1 Ziele und Aufgaben des Vereins

1.1 Name

Der Name des Vereins lautet:
"FHS - Freunde Historischer Schiffe"

 1.2 Sitz des Vereins
Der Verein hat seinen Sitz in Wien.

1.3 Zweigvereine
Werden Zweigvereine gegründet, gelten diese Statuten sinngemäß. Die Gründung von Zweigvereinen bedarf der Zustimmung der Generalversammlung.

1.4 Gemeinnützigkeit
Die Tätigkeit des Vereins und allfälliger Zweigvereine ist gemeinnützig und nicht auf Gewinn gerichtet.

1.5 Ziele des Vereins
Der Verein FHS ist ein Zusammenschluss von an der Schifffahrt mit allen ihren Aspekten und an Schifffahrtsanlagen, einschließlich marinetechnischer Anlagen, interessierten Personen. Es ist das Ziel dieses Zusammenschlusses, sich bei der Ausübung der genannten Interessen gegenseitig zu unter­­stützen und durch Förderung der Interessen der einzelnen Mitglieder größere Aktions­möglichkeiten für den Einzelnen und eine tragfähige Basis für gemeinsame Aktivitäten zu schaffen.

 Ziele des Vereins sind insbesondere:

  • Erforschung von Schiffstypen, Schiffen, Wasserfahrzeugen aller Art und von historischen Antriebstechniken ihrer Entwicklung und Schicksale und von Anlagen, die der Schifffahrt oder dem Wasserbau dienen wie Werften, Kanäle, Häfen, k. u. k. Marineeinrichtungen und Festun­gen einschließlich zugehöriger technischer Einrichtungen sowie Erstellung einschlägiger Doku­mentationen;
  • Erforschung und Dokumentation des Schicksals österreichischer und österreichisch - ungarischer Marineangehöriger und Förderung, Erhaltung und Pflege österreichischer und österreichisch - ungarischer Marinetraditionen;
  • Erwerb, Restaurierung und Erhaltung historischer Schiffe, Schifffahrtsanlagen, sonstiger maritimer Anlagen, historischer Antriebstechniken und gegebenenfalls deren Betrieb sowie von maritim - historischen Artefakten wie Uniformen, Originaldokumenten, einschlägigen Druckschriften, Modellen etc. und Erwerb einschlägiger Nachlässe;
  •  Schaffung und Erhaltung von Örtlichkeiten und Anlagen, die geeignet sind, die museale Darstellung und technische Erhaltung einschlägiger Objekte zu ermöglichen;
  • Veranstaltung von Ausstellungen, Messen, Tagungen, Seminaren, Tagen der offenen Tür etc. und von Lagern, gemeinsamen Ausfahrten und sonstigen Aktivitäten, die geeignet sind, Mitglieder einander näher zu bringen und jungen Menschen Kenntnisse und Fähigkeiten im Sinne der Vereinsziele zu vermitteln sowie gemeinsame Besichtigungen von Schifffahrts­anlagen, Schiffen, Häfen und maritim - historischen Orten und Gedenkstätten;
  • Pflege enger Beziehungen zum österreichischen Bundesheer und Mitwirkung bei der Schaffung von Akzeptanz für die Notwendigkeit und die Erfordernisse der Landes­ver­tei­digung;
  • Die Anbahnung, Förderung und Vertiefung von Kontakten zu maritim interessierten Personen, Besitzern erhaltenswerter Boote, Schiffe, sonstigen Wasserfahrzeugen und Schifffahrts­ein­richtungen sowie zu Vereinen, Verbänden und staatlichen und zivilen Organisationen und Vereinigungen, die im Bereich der Vereinsinteressen tätig sind;
  • Ausbildungen in nautischem Wissen und nautischen Fertigkeiten, für die Wartung, den Betrieb und die Führung von Wasserfahrzeugen und Einrichtungen der Schifffahrt jeglicher Art (z. B. Kapitäns- und Schiffsführerausbildungen, Ausbildungen als Motoren-, Dampfmaschinen- und Kesselwärter) sowie Erhaltung und Dokumentation dieses Wissens und dieser Fertigkeiten Anerkennung von historischen Wasserfahrzeugen und Schifffahrtsanlagen als kulturhistorisch wertvolle Güter sowie Betreibung deren Unterschutzsteilung;
  • Schiffs-Modellbau als Ausdruck der historischen Dokumentation und sinnvoller Freizeitbeschäftigung;
  • Schaffung von finanziellen Rahmenbedingungen für Forschungs- und Dokumentations­ar­bei­ten, Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit sowie für den Erwerb, den Betrieb, die Restau­rierung und die Erhaltung historischer Wasser- und Dampffahrzeuge und Schifffahrtsanlagen sowie gegebenenfalls für deren Nutzung;
  • Schaffung und Bereithaltung gesellschaftlicher Rahmenbedingungen für den Informations- und Meinungsaustausch unter Bedacht auf das breite Interessensspektrum der Mitglieder;

 1.6 Mitgliedschaft bei nationalen und internationalen Vereinigungen
Zum Zwecke des Informationsaustausches strebt der Verein die Mitgliedschaft in Vereinigungen an.

1.7 Herausgabe einer Vereinszeitschrift
Der Verein gibt eine Vereinszeitschrift heraus, die zumindest quartalsweise erscheint.

2. Mitglieder

2.1 Allgemeines
Mitglieder des Vereins sind physische und juristische Personen, die die Vereinszwecke vertreten, die vorliegenden Statuten anerkennen und bereit sind, an der Verwirklichung der Vereinsziele  mitzu­wirken.

2.2 Ordentliche Mitglieder
Ordentliche Mitglieder des Vereins können physische oder juristische Personen sein.

2.3 Fördernde Mitglieder
Fördernde Mitglieder können Einzelpersonen, Unternehmungen, Vereine oder Körperschaften sein, die die Zielsetzungen des Vereins unterstützen und bereit sind, den Verein durch Sach- oder finan­zielle Zuwendungen zu fördern. Die finanzielle Unterstützung erfolgt durch die Entrichtung eines Mitgliedsbeitrages, der mindestens das 3fache des Mitgliedsbeitrages eines ordentlichen Mitgliedes beträgt, und durch Spenden.

2.4 Familienmitglieder
Familienmitglieder können im gemeinsamen Haushalt lebende Kinder, Ehegatten und Lebenspartner von ordentlichen Mitgliedern sein.

2.5 Ehrenmitglieder
Ehrenmitglieder sind physische Personen, die sich besondere Verdienste um den Verein erworben haben. Ihre Ernennung erfolgt auf Antrag des Vorstandes durch die Generalversammlung.

2.6 Rechte der Mitglieder
1. Jedes ordentliche, volljährige Mitglied ist nach Maßgabe der Bestimmungen dieser Statuten berechtigt, an der Generalversammlung und der Hauptversammlung seiner Sektion und an den Abstimmungen durch Ausübung eines unmittelbaren und uneingeschränkten Stimmrechts teilzunehmen. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes ordentliches Mitglied durch schriftliche Vollmacht ist zulässig.
2. Jedes ordentliche, volljährige Mitglied ist berechtigt, für die vorgesehenen Vereins- und Sektionsorgane zu kandidieren und ist in die gemäß diesen Statuten vorgesehenen Funktionen wählbar. Ist eine Person ordentliches Mitglied in mehreren Sektionen, so erstreckt sich die Wählbarkeit nur auf Funktionen in einer einzigen Sektion.
3. Die fördernden Mitglieder, Familienmitglieder und die Ehrenmitglieder besitzen die gleichen Stimmrechte wie ordentliche Mitglieder.

Hinsichtlich des passiven Wahlrechtes sind fördernde Mitglieder den ordentlichen Mitgliedern gleich­gestellt. Familienmitglieder sind in eine Vereins- oder Sektionsfunktion nur dann wählbar, wenn nicht bereits ein anderes Mitglied dieser "Familie" (im Sinne des Punktes 2.4) bereits eine Vereins- oder Sektionsfunktion bekleidet.

Ehrenmitglieder sind in Vereins- oder Sektionsfunktionen nicht wählbar.

2.7 Teilnahme an Veranstaltungen
Jedes Mitglied ist berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins, von Zweigvereinen und der Sektionen teilzunehmen.
Ist die Teilnahme an Veranstaltungen
von Zweigvereinen oder von Sektionen mit Kosten verbunden, so darf von Angehörigen anderer Zweigvereine oder anderer Sektionen kein höherer Beitrag verlangt werden, als von den Mitgliedern des Veranstalters.

3. Erwerb der Mitgliedschaft

Jede physische und juristische Person ist berechtigt, dem Vorstand des Vereins einen schriftlichen Antrag auf Mitgliedschaft zu übermitteln. Beantragt eine Person, die noch nicht volljährig ist, die Mit­glied­schaft, ist der Antrag von den(m) Erziehungsberechtigten zu unterfertigen.
Der Antrag kann entsprechend den Interessen des Mitgliedswerbers auch die Beantragung der Mit­glied­schaft in einer oder mehreren bestimmten Sektionen umfassen. Wird keine Sektion angegeben, erfolgt die Aufnahme in die allgemeine Sektion.

Die Anträge können eingebracht werden:

  • beim Präsidenten oder
  • beim Obmann einer Sektion oder eines Zweigvereines.

Der Präsident oder der Obmann informiert in der nächstfolgenden Vorstandssitzung den Vorstand über den Antrag. Erfolgt kein Einspruch, gilt der Mitgliedswerber als aufgenommen und der Antrag ist dem Kassier zur Aufnahme in die Mitgliederkartei zu übermitteln.
Einsprüche gegen die Aufnahme eines Mitgliedswerbers sind zu begründen und im Anschluss wird abgestimmt, wobei die einfache Mehrheit der Vorstandsmitglieder entscheidet. Wird der Mitgliedswer­ber abgelehnt, so ist ihm dies mitzuteilen.
Gegen die Ablehnung kann an die Generalversammlung berufen werden. Diese hat mit Zwei-Drittel Mehrheit zu entscheiden. Eine Ablehnung durch die GV bedarf keiner Begründung.

Der Antrag hat mindestens zu enthalten:
Name, Anschrift und Kontaktdaten des Mitgliedswerbers. Bei Familienmitgliedern sind zusätzlich Name und Art der Beziehung zu dem die Familienmitgliedschaft begründenden ordentlichen Mitglied anzu­füh­ren.

4. Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endigt

 

  • durch den Tod des Mitglieds,
  • durch eine Verurteilung wegen einer mit mehr als 1 Jahr Freiheitsstrafe bedrohten Straftat,
  • durch freiwilligen Austritt,
  • durch Streichung,
  • durch Ausschluss und bei Ehrenmitgliedern, durch Abberufung,
  • sowie durch den Verlust der Rechtspersönlichkeit bzw. die Eröffnung des Konkurses.

4.1 Freiwilliger Austritt
Der freiwillige Austritt kann jederzeit erfolgen, ist dem Vorstand, dem Präsidenten, dem Kassier oder dem zuständigen Sektionsobmann schriftlich mitzuteilen und entbindet nicht von der Erfüllung der bis zum Zeitpunkt dem Verein gegenüber entstandenen Verbindlichkeiten. Erfolgt die Mitteilung an den Präsidenten, den Kassier oder den zuständigen Sektionsobmann, so informieren diese den Vorstand.

4.2 Streichung eines Mitglieds
Der Vorstand kann ein Mitglied streichen, wenn dieses trotz zweimaliger Mahnung länger als ein Jahr mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der bis zur Streichung fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hiervon unberührt.

4.3 Ausschluss von Mitgliedern
Der Vorstand ist berechtigt, ordentliche oder Familienmitglieder, die den Vereinszielen oder vom Verein verfolgten Projekten grob zuwider handeln oder sich in der Öffentlichkeit oder gegenüber Dritten in einer dem Ansehen des Vereins abträglichen Art und Weise äußern oder verhalten, vom Verein auszuschließen.
Die Verpflichtung zur Zahlung der bis zum Ausschluss fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hiervon unberührt.
Ausgeschlossene Mitglieder haben das Recht, binnen einem Monat unter gleichzeitiger Namhaft­machung eines Schiedsrichters das Vereinsschiedsgericht anzurufen, welches sich binnen einem Monat zu konstituieren hat und binnen weiteren 4 Monaten endgültig zu entscheiden hat.

4.4 Abberufung von Ehrenmitgliedern
Die Abberufung von Ehrenmitgliedern, die den Vereinszielen oder vom Verein verfolgten Projekten grob zuwider handeln oder sich in der Öffentlichkeit oder Dritten gegenüber in einer dem Ansehen des Vereins abträglichen Art und Weise äußeren oder verhalten, erfolgt auf Antrag des Vorstandes durch die Generalversammlung.

4.5 Ausscheidende Mitglieder
Ausgetretene, gestrichene, ausgeschlossene oder abberufene Mitglieder haben keinen Anspruch auf Rückerstattung von Mitgliedsbeiträgen oder Anteilen am Vereinsvermögen.
Gestrichene, ausgeschlossene oder abberufene Mitglieder haben darüber hinaus auch keinen An­spruch auf Rückerstattung oder Ersatz eingebrachter Finanzmittel oder von Sach- oder Arbeits­leistungen.

5 Aufbringung der Mittel

5.1 Mitgliedsbeiträge

5.1.1 Ordentliche Mitglieder
Der Mitgliedsbeitrag der ordentlichen Mitglieder wird von der Generalversammlung festgelegt. Er setzt sich aus zwei Teilen zusammen:
1. dem Mitgliedsbeitrag;
2. und den Abonnementsgebühren für die Vereinszeitschrift.

5.1.2 Fördernde Mitglieder
Der Mitgliedsbeitrag fördernder Mitglieder beträgt mindestens das Dreifache des Mitgliedsbeitrages ordent­licher Mitglieder plus den Abonnementsgebühren für die Vereinszeitschrift.

5.1.3 Familienmitglieder
Der Mitgliedsbeitrag der Familienmitglieder entspricht dem Mitgliedsbeitrag der ordentlichen Mitglie­der.
Ein Abonnement der Vereinszeitschrift ist damit nicht verbunden.

5.1.4 Ehrenmitglieder
Ehrenmitglieder leisten keinen Mitgliedsbeitrag und keine Abonnementsgebühren

5.2 Beitrittsgebühren
Der Vorstand ist nach Ermächtigung durch die Generalversammlung berechtigt, Beitrittsgebühren für die Mitgliedschaft im Verein festzulegen.

5.3 Spenden und Schenkungen
Der Verein und die Sektionen sind berechtigt, einmalige Geldspenden, finanzielle Zuwendungen (mehrmals zu leistende Zahlungen) und Sachspenden entgegenzunehmen. Geleistete Geld- und Sach­spenden sowie Zuwendungen gehen in das Eigentum des Vereins über.
Beträgt der Wert einer Geld- oder Sachspende oder einer Zuwendung mehr als die für das laufende Jahr veranschlagten Ausgaben oder übersteigen die zu erwartenden Aufwendungen für Sachspenden voraussichtlich die daraus zu erwartenden Erlöse, so ist zur Annahme der Geld- oder Sachspende oder der Zuwendung ein Beschluss des Vorstandes erforderlich. Gleiches gilt, wenn mit solchen Geld- oder Sachspenden oder Zuwendungen Dienstbarkeiten oder Auflagen für den Verein verbunden sind, unabhängig vom Wert dieser Geld· oder Sachspenden oder Zuwendungen.

6 Betrieb, Erwerb und Beteiligung an Unternehmungen

 

Zur Aufbringung der Mittel ist der Verein über Beschluss der Generalversammlung berechtigt, eigene Unternehmen im Rahmen der Vereinsziele oder verwandter Ziele zu gründen, sich an solchen Unternehmen zu beteiligen oder sie nach den Grundsätzen der Gemeinnützigkeit zu betreiben.

6.1 Vereinseigene Unternehmungen
Der Verein ist berechtigt, durch Beschluss der Generalversammlung Unternehmungen zu gründen oder zu erwerben, deren Geschäftszweck den Vereinszielen entspricht. Solche Unternehmungen stehen im Eigentum des Vereins und sind von einem vom Vorstand bestellten Geschäftsführer nach den Bestimmungen der einschlägig geltenden Rechtsvorschriften zu organisieren und zu betreiben.
Darüberhinaus sind sie unbeschadet sonstiger Rechtsvorschriften, gemäß den für Sektionen geltenden Vereinsstatuten zu organisieren und zu führen.
Die Geschäftsführer dieser Unternehmungen sind vom Vorstand des Vereins für die Dauer von zwei Jahren zu bestellen und müssen ordentliche Mitglieder des Vereins sein. Die Geschäftsführer sowie die Organe der Unternehmungen und deren Mitarbeiter sind dem Vorstand zu Rechenschaft über die Gebarung, die Aktivitäten, den Betrieb und die Organisation der Unternehmung verpflichtet.
Das Finanzjahr solcher Unternehmungen dauert jeweils von Januar bis zum Dezember eines Jahres.
Über sonstige Verpflichtungen hinaus hat der Geschäftsführer spätestens bis zum Oktober eines jeden Jahres das Budget für das folgende Geschäftsjahr dem Vorstand zur Genehmigung vorzulegen.
Spätestens im Februar eines jeden Jahres ist die Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr dem VO zur Genehmigung vorzulegen. Das Budget solcher Unternehmungen ist nicht Bestandteil des ordent­lichen Budgets des Vereins und bildet immer einen Finanzkörper nach den der Gründung zugrunde­liegenden Rechtsformen.
Verweigert der Vorstand die Genehmigung von Budget und / oder Bilanz, so sind diese der General­versammlung zur Beschlussfassung vorzulegen, die in diesem Fall auch über die weitere Vorgangsweise bezüglich der Unternehmung, der Geschäftsführer etc. zu befinden hat.

6.2 Dienstnehmer
Der Verein ist berechtigt Dienstnehmer einzustellen.

7. Budgetvoranschlag

Der Budgetvoranschlag ist jeweils für das Folgejahr zu erstellen und der Generalversammlung zur Beschlussfassung vorzulegen. Er hat aus mindestens drei Teilen zu bestehen:
1. den für das folgende Jahr zu erwartenden allgemeinen Aufwendungen wie Löhne und Gehälter für Mitarbeiter, Aufwandsentschädigungen der Vorstandsmitglieder,  Büro- und Be­triebskosten und Aufwendungen für die laufende Vereinsarbeit.
2. die für die Herausgabe der Vereinszeitschrift für das folgende Jahr zu erwartenden erfor­derlichen Aufwendungen und Erlöse.
3. den für bestimmte Projekte und / oder Aktivitäten des Vereins und / oder der Sektionen vor­ge­sehenen Aufwendungen sowie deren allfällig zu erwartende Erlöse.

8. Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind im Rahmen ihres jeweiligen Wirkungsbereiches 

  • die Generalversammlung (GV),
  • der Vorstand (VO),
  • die Rechnungsprüfer,
  • sofern bestellt, der Generalsekretär (GS),
  • die Sektionen (SE) sowie
  • das Schiedsgericht.

8.1 Die Generalversammlung

8.1.1 Aufgaben der GV
Die GV ist das oberste Organ des Vereins und ist mindestens einmal jährlich einzuberufen. Alle or­dent­lichen Mitglieder, Familien-, Ehren- und fördernden Mitglieder sind gleichermaßen stimm­be­rechtigt.
Die Zuständigkeit der GV umfasst ausschließlich die ihr aufgrund dieses Statuts zugewiesenen Aufga­ben:

Der GV obliegt
a) die Beschlussfassung über die Vereinsstatuten.
Änderungen der Statuten können beantragen:

  • 25% der ordentlichen Mitglieder, wenn der Antrag schriftlich mindestens 4 Wochen vor einer GV beim VO einlangt;
  • der VO mit einfacher Stimmenmehrheit; Anträge des VO sind mit der Einladung zur GV zu ver­senden;
  • eine Sektion mit drei Viertel der Stimmen ihrer Mitglieder, wenn der Antrag schriftlich minde­stens 4 Wochen vor einer GV beim VO einlangt;

b) die Beschlussfassung über die Höhe der Mitgliedsbeiträge und die Ermächtigung des VO zur Fest­setzung von Beitrittsgebühren.
c) die Entgegennahme des Berichts der Rechnungsprüfer und des Rechnungsabschlusses.
d) die Beschlussfassung über den Antrag der Rechnungsprüfer auf Entlastung  des
VO. Wird die Ent­lastung verweigert, gilt der Präsident mit seinem Kabinett automatisch als abgewählt und die GV hat über die weitere Vorgangsweise zu entscheiden. Gegebenenfalls ist entsprechend lit. h) vorzugehen.
e) die Beschlussfassung über den Budgetvoranschlag für das Folgejahr.
f) die Wahl des VO. Die Wahl erfolgt derart, dass jeder Wahlwerber um die Präsidentschaft ein Kabi­nett vorstellt, das die vorgesehenen Vorstandsmitglieder und deren vorgesehene Funktion gemäß Pkt. 8.2.1 umfasst. Die Bewerbung ist mit dem vorgesehenen Kabinettsvorschlag, dem Vorschlag von 4 Vizepräsidenten (aus dem Kreis der vorgesehenen Kabinettsmitglieder und den dem Vorstand angehörigen Obmännern der Sektionen) und einem Vorhabensbericht dem VO bis spätestens eine Woche vor der GV zu übermitteln. Später einlangende Bewerbungen sind nicht zu berücksichtigen. Rechtzeitig eingelangte Bewerbungen sind vom Wahlwerber einschließlich Kabinettsvorschlag und Vorhabensbericht der GV vorzutragen und erforderlichenfalls zu erläutern.
g) Die Wahl der Rechnungsprüfer. Die Rechnungsprüfer werden für die Dauer von jeweils 4 Jahren bestellt.
h) die Enthebung von Kabinettsmitgliedern über Antrag einer Sektion oder von mindestens einem Fünftel der stimmberechtigten Mitglieder. Die GV entscheidet über die Enthebung von einem oder meh­re­ren Kabinettsmitgliedern mit Zwei-Drittel-Mehrheit. Die Funktionsperiode enthobener Kabinetts­mitglieder endigt mit dem Beschluss der GV.

Wird der Präsident seines Amtes enthoben, so endigt die Funktionsperiode des gesamten Kabinetts mit dem Beschluss der GV. Erfolgt die Enthebung, wegen eines Verstoßes gegen die Statuten in einem Ausmaß, das mit dem Ansehen des Vereins unvereinbar, mit Strafe bedroht oder weil dem Verein in anderer Weise durch vorsätzliches oder mehrmalig fahrlässiges Handeln Schaden ent­standen ist, so hat die GV die Unehrenhaftigkeit der Enthebung auszusprechen.
Wird der Präsident seines Amtes enthoben, hat die GV eine außerordentliche GV zu beschließen und deren Termin nicht später als zwei Monate gerechnet vom Tagungsdatum festzulegen. Die außerordentliche GV hat zumindest die Neuwahl des Präsidenten samt Kabinett als Tages­ordnungspunkt vorzusehen. Bis zur Neuwahl des Vorstandes hat der abberufene Vorstand die Geschäfte provisorisch, über Beschluss der GV allenfalls auch unter der Aufsicht der Rechnungsprüfer weiterzuführen.

Bei unehrenhafter Enthebung des Präsidenten ist unverzüglich ein provisorischer Vorstand zu be­stellen, der die Geschäfte sofort zu übernehmen und bis zur Wahl eines neuen Präsidenten, gege­benenfalls auch unter Aufsicht der Rechnungsprüfer, zu fuhren hat.

Wird eine Aufsicht der Rechnungsprüfer beschlossen, so sind diese den Vorstandssitzungen ohne Stimmrecht beizuziehen. Beschlüsse des Vorstandes bedürfen jedoch in dieser Situation der Bestätigung durch die beiden Rechnungsprüfer. Gleiches gilt für Aktivitäten einzelner Vorstands­mitglieder, sofern diese Rechtsfolgen oder Verbindlichkeiten für den Verein nach sich ziehen könnten.

Die Aufsicht der Rechnungsprüfer endet automatisch mit der Wahl eines neuen Präsidenten. Über ihre Wahrnehmungen während der Aufsichtsführung haben die Rechnungsprüfer der GV Bericht zu legen.

i) die Beschlussfassung über die Gründung von Zweigvereinen und neuer Sektionen sowie über deren Auflösung nach Maßgabe der Bestimmungen dieser Statuten.

j) die Beschlussfassung über Berufungen von vom Vorstand abgelehnten Mitgliedswerbern.

k) die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.

Über Antrag des VO oder von mehr als der Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder hat die GV über die Auflösung des Vereins zu beschließen. Zugleich ist dem Vorstand eine Frist für die Liquidation des Vereins zu setzen, die mindestens 3 Monate zu betragen hat. Bis zur Liquidation hat der VO die Geschäfte weiterzuführen.

Die GV entscheidet darüber hinaus mit einfacher Stimmenmehrheit über alle an sie vom VO oder einer Sektion an sie herangetragenen Fragen, sofern diese nicht in den Statuten geregelt sind, sie die gewöhnliche Geschäftstätigkeit überschreiten und sie rechtzeitig auf die Tagesordnung gesetzt wurden.

Die GV kann nur über jene Tagesordnungspunkte beschließen, die in der Tagesordnung, die der Einladung beiliegt enthalten sind. Andere Themen können diskutiert, aber nicht beschlossen werden und sind allenfalls dem VO zur Vorbereitung eines Tageordnungspunktes für die nächstfolgende GV zuzuweisen.

8.1.2 Einberufung der GV
Die Einberufung GV erfolgt durch den VO.
Die GV ist binnen 6 Wochen auf Antrag der Rechnungsprüfer einzuberufen, wenn diese Unregel­mäßig­keiten in der Vereins- oder einer Sektionsgebarung oder Abweichungen gegenüber den veran­schlagten Budgets in einem erheblichen Ausmaß feststellen.
Die GV ist weiters binnen 6 Wochen einzuberufen, wenn mindestens 10 Prozent der für die GV stimm­berechtigten Mitglieder unter Angabe von Tagesordnungspunkten, über die die GV zu entscheiden hat, dies beantragen.

8.1.3 Einladung zur GV
Die Einberufung der GV hat schriftlich spätestens 2 Wochen vor dem vorgesehenen Termin zu erfol­gen.
Der Einladung hat eine Tagesordnung beizuliegen, die alle zur Diskussion stehenden Tagesordnungs­punkte zu enthalten hat.

8.1.4 Vorsitz
Der Vorsitz obliegt dem Präsidenten oder in seiner Abwesenheit dem 1. Vizepräsidenten. Ist auch dieser verhindert, dem 2. Vizepräsidenten und in dieser Reihenfolge fortgesetzt allenfalls dem 3. oder 4. Vizepräsidenten.

8.1.5 Beschlussfähigkeit
Die GV ist bei Anwesenheit von mindestens 10 Prozent der stimmberechtigten Mitglieder beschluss­fähig, andernfalls ist die GV zu vertagen.

8.1.6 Abstimmung
Die Abstimmung erfolgt mit einfacher Stimmenmehrheit, ausgenommen Abstimmungen gemäß den Punk­ten 8.1.1 lit. a, h, k und j, die einer zwei-Drittel-Mehrheit bedürfen.
Der Vorsitzende stimmt zuletzt ab. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

8.2 Vorstand
8.2.1 Zusammensetzung des VO

Der VO besteht aus

 

  • dem Präsidenten,
  • dem Schriftführer und im Verhinderungsfall, dessen Stellvertreter,
  • dem Kassier und im Verhinderungsfall, dessen Stellvertreter.

Diese Personen bilden das Kabinett des Präsidenten.
Weiter gehören dem Vorstand an

 

  • die Obmänner der Sektionen und im Verhinderungsfall. deren Stellvertreter und
  • der Chefredakteur der Vereinszeitschrift und
  • der Referent für Öffentlichkeitsarbeit

Vier der angeführten Vorstandsmitglieder sind als 1., 2., 3. und 4. Vizepräsident zu bestellen.

8.2.2 Aufgaben des VO
Dem VO obliegt die Führung des Vereins. Er hat alle Aufgaben wahrzunehmen, die nicht durch diese Statuten einem anderen Organ zugewiesen sind.
Insbesondere obliegen dem VO folgende Angelegenheiten:

 

  • Führung der Vereinsgeschäfte und inhaltliche und organisatorische Ausrichtung der Vereins­arbeit;
  • Erstellung des Budgetvoranschlages für das Folgejahr und die Aufteilung der Mittel auf Pro­jek­te, Sektionen und deren Aktivitäten;
  • Erstellung des Rechenschafts- und Tätigkeitsberichts für das vergangene Jahr;
  • Verwaltung des Vereinsvermögens;
  • Aufnahme, Ausschluss und Streichung von Mitgliedern, ausgenommen die Ehrenmitglieder;
  • Die Entscheidung über die Mitgliedschaft des Vereins in internationalen Vereinigungen;
  • Regelung der Dienstverhältnisse zu Angestellten des Vereins;
  • Einberufung der GV und Formulierung von Anträgen an die GV;
  • Festlegung der Tagesordnung für die GV;
  • Bestellung und Abberufung des Chefredakteurs und des Referenten für Öffentlichkeitsarbeit.

Der Vorstand ist berechtigt, Personen aus dem Kreis der ordentlichen Mitglieder mit besonderen Auf­ga­ben zu betrauen und erforderlichenfalls auch zu den Vorstandssitzungen zu kooptieren.

8.2.3 Einberufung des VO
Die Einberufung des VO erfolgt durch den Präsidenten oder bei dessen Verhinderung, durch den 1. Vizepräsidenten oder in weiterer Folge den 2., 3. oder 4. Vizepräsidenten.
Die Einberufung hat so rechtzeitig zu erfolgen, dass jedes Mitglied spätestens 5 Tage vor dem Termin von der Einberufung Kenntnis erhält.

8.2.4 Vorsitz
Der Vorsitz im VO obliegt dem Präsidenten oder in seiner Abwesenheit dem 1. Vizepräsidenten oder in weiterer Folge dem 2., 3. oder 4. Vizepräsidenten.

8.2.5 Besondere Aufgaben einzelner Vorstandsmitglieder
Dem Präsidenten obliegt die Vertretung des Vereins nach Außen. Im Falle seiner Verhinderung wird er durch einen der Vizepräsidenten vertreten.
Im Falle von den Verein verpflichtenden Rechtsgeschäften sowie bei Vereinskonten ist der Präsident nur gemeinsam mit einem weiteren Vorstandsmitglied zeichnungsberechtigt.
Bei Gefahr in Verzug sind der Präsident und einer der Vizepräsidenten gemeinsam oder drei der Vizepräsidenten gemeinsam berechtigt, den Verein auch in Angelegenheiten zu vertreten, die ande­ren Organen zugewiesen sind. Derartige Rechtsgeschäfte sind den zuständigen Organen unver­züglich zur nachträglichen Genehmigung vorzulegen.
Der Schriftführer unterstützt den Präsidenten bei der Führung der Vereinsgeschäfte. Insbesondere hat er die Protokolle der GV und der Vorstandssitzungen zu führen.
Wird ein Sekretariat eingerichtet, so kann sich der VO bei der Erfüllung seiner Aufgaben und der Führ­ung der Vereinsgeschäfte und der Kassengebarung der Mitarbeiter des Sekretariats bedienen.
Der Kassier hat die Bücher des Vereins ordnungsgemäß zu führen, die Einhaltung der Budgetvoran­schläge des Vereins und gegebenenfalls der Budgetvoranschläge der Sektionen und deren Kassen­gebarung zu überwachen und den Rechnungsabschluss für das vergangene Jahr sowie den Budget­voranschlag für das Folgejahr zu erstellen und die zentrale Mitgliederkartei zu führen.
Führen Sektionen eine eigene Kassengebarung, so haben sie dem VO
einen Budgetvoranschlag jeweils für das folgende Rechnungsjahr zur Genehmigung sowie den Rechnungsabschluss für das ablaufende Rechnungsjahr samt allen zugehörigen Unterlagen so rechtzeitig zu übermitteln, dass der Vereins-Rechnungsabschluss und der Vereins-Budgetvoranschlag rechtzeitig erstellt und der GV vorgelegt werden können.
Der Kassier und sein Stellvertreter können vom VO ermächtigt werden, Rechnungen zu unterfertigen und die mit der Kassenführung verbundene Korrespondenz zu führen.
Darüber hinaus können einzelne Vorstandsmitglieder von der GV oder einzelne Mitglieder des Vereins vom VO mit besonderen Aufgaben betraut werden.

8.2.6 Beschlussfassung
Die Beschlussfassung im VO erfolgt mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Vorstands­mit­glieder. Stellvertreter sind nur stimmberechtigt, wenn sie im Rahmen ihrer Vertretungsbefugnis an den Sitzungen teilnehmen.
Sofern ein Beschluss zu einer wesentlichen Benachteiligung ausschließlich einer Sektion führen würde, kann der betroffene Sektionsobmann in dieser Angelegenheit einen Beschluss der General­versammlung verlangen. Die betreffende Angelegenheit ist dann zu vertagen, bis die Gene­ral­ver­sammlung entschieden hat.

8.2.7 Funktionsdauer
Die Funktionsdauer der Vorstandsmitglieder, ausgenommen Chefredakteur und Referent für Öffent­lich­keits­arbeit, beträgt grundsätzlich 4 Jahre; bei den Kabinettsmitgliedern gerechnet vom Zeitpunkt ihrer Bestellung durch die GV, bei den Obmännern der Sektionen gerechnet vom Zeitpunkt ihrer Bestellung durch die Sektion.
Wird ein Vorstandsmitglied auf Dauer durch einen Stellvertreter ersetzt, dauert dessen Funktion höchstens

1. bis zum Ende der Funktion des Präsidenten bei Kabinettsmitgliedern. In diesem Fall kann der VO ein ordentliches Mitglied mit dessen Zustimmung als neuen Stellvertreter provisorisch bis zur nächstfolgenden GV bestellen.
2. bis zum Ablauf der vorgesehenen Funktionsdauer bei Obmännern von Sektionen. In diesem Fall kann die Sektion ein ordentliches Mitglied der Sektion mit dessen Zustimmung als neuen Stellvertreter bestellen.

Die Funktionsdauer der in solchen Fällen neu bestellten Stellvertreter/innen endet mit der Funktions­dauer des Vorstandsmitgliedes, das sie vertreten.

8.2.8 Beendigung der Funktionsperiode von Vorstandsmitgliedern
Die Funktionsperiode endigt durch Zeitablauf oder durch:

1. Amtsenthebung (wenn der Präsident seines Amtes enthoben wird, gelten auch alle Kabi­netts­­mitglieder als enthoben);
2. freiwilligen Rücktritt;
3. Ausscheiden aus dem Verein oder bei Sektionsobmännern aus der Sektion;
4. Auflösung des Vereins oder der Sektion.

Sofern die GV nicht die Unehrenhaftigkeit des Ausscheidens eines Vorstandsmitgliedes ausge­sprochen hat, ist jedes Vorstandsmitglied wieder wählbar.

8.2.9 Stellvertretung
Bei vorübergehender Verhinderung eines Vorstandsmitgliedes tritt sein Stellvertreter mit sämtlichen Rechten und Pflichten in diese Funktion ein; bei Verhinderung des Präsidenten der 1. Vizepräsident oder in weiterer Folge der 2., 3. oder 4. Vizepräsident.

8.3 Erstellung der Vereinszeitschrift
Der Bezug der Vereinszeitschrift ist für alle Mitglieder, ausgenommen Familien- und Ehrenmitglieder, verpflichtend und entgeltlich.
Medieneigentümer ist der Verein, ausschließlich vertreten durch den VO
. Der Vorstand bestellt einen Chefredakteur, der ordentliches Mitglied des Vereins sein muss und der die Erstellung des Blattes zu leiten und zu koordinieren hat. Der Chefredakteur schlägt dem Vorstand ein Redaktionskomitee vor, das vom Vorstand bestellt wird und sich aus Vereinsmitgliedern zusammensetzt.
Bei Verhinderung des Chefredakteurs vertritt ihn ein von ihm benanntes Mitglied des Redaktions­komitees.
Mit der Herausgabe kann ein Verlag beauftragt werden.
Der Stück- und Abonnementpreis der Vereinszeitschrift sowie die Anzeigenpreise sind vom VO
so festzusetzen, dass dadurch die Herausgabe der Vereinszeitschrift möglichst kostendeckend erfolgen kann.

9. Sektionen

9.1 Allgemeines
Der Verein und allfällige Zweigvereine gliedern sich in Sektionen.
Eine Sektion ist der Zusammenschluss von Mitgliedern mit besonderen gemeinsamen Interessen und Zielsetzungen.
Folgende Sektionen sind eingerichtet:

 

  • Aglaia;
  • Allgemeine Sektion;
  • Historische Dampfschiffe;
  • Historiker;
  • Modellbau;
  • Museumshafen;
  • pro futuro;
  • Schiffseigner;
  • Traditionsescadre.

9.2 Gründung neuer Sektionen
Eine Sektion wird auf Antrag von mehr als 10 stimmberechtigten Mitgliedern des Vereins im Wege des VO durch Beschluss der GV gegründet.
Wird eine neue Sektion beschlossen, hat der VO einen provisorische/n Sektionsobmann / Sektions­obfrau zu bestellen, der die Geschäfte der Sektion bis zur Wahl eines Sektionsvorstandes zu führen hat.
Eine Sektion kann auch durch den samthaften Beitritt von Vereinen oder Vereinigungen gegründet wer­den, wenn dieser Beitritt auf Antrag der hierzu befugten Organe des beitrittswilligen Vereins bzw. der Vereinigung erfolgt. Über diesen Antrag hat die nächstfolgende GV oder eine außerordentliche GV zu beschließen. Der Antrag ist angenommen, wenn zwei Drittel der anwesenden Mitglieder dafür stim­men.
Mit diesem Beschluss endet die Funktion der Organe des beitrittswilligen Vereins bzw. der Ver­einigung und ist gemäß diesen Statuten ein neuer Sektionsvorstand zu bestellen.
Die Mitglieder des beitretenden Vereins bzw. der Vereinigung sind mit dem Aufnahmebeschluss der GV stimmberechtigte Mitglieder des Vereins.
Vor dem Antrag an die GV auf Gründung einer neuen Sektion bzw. auf Aufnahme eines Vereins oder einer Vereinigung hat der VO
die Ziele und den Bedarf für die neu zu schaffende Sektion sowie auch die voraussichtliche Fähigkeit der zu gründenden Sektion, auf Dauer bestehen zu können, zu prüfen. Die Zielsetzungen und vorgesehenen Aktivitäten von Sektionen müssen in den Vereinszielen gemäß Pkt. 1.5 ihre Deckung finden.

9.3 Mitgliedschaft in Sektionen
Jedes stimmberechtigte Mitglied des Vereins kann jeder eingerichteten Sektion beitreten. indem es beim Obmann der Sektion den Antrag auf Aufnahme stellt oder dies bereits im Rahmen des Antrages auf Vereinsmitgliedschaft angibt.
Jedes wählbare Vereinsmitglied kann Sektions-Vorstandsfunktionen nur in einer Sektion ausüben.

9.4 Organe und Führung von Sektionen
Oberstes Organ jeder Sektion ist die Hauptversammlung (HV) in der alle stimmberechtigten Vereins­mitglieder, die Mitglieder der betreffenden Sektion sind stimmberechtigt sind. Für die HV gelten die Be­­stimmungen dieser Statuten betreffend die GV sinngemäß.
Jede Sektion kann durch Wahl in der HV einen Sektionsvorstand bestellen, der aus dem Obmann der Sektion, dem Sektionskassier und dem Sektionsschriftführer sowie gegebenenfalls deren Stell­ver­treter besteht.
Für Sektionsvorstand und die Mitglieder des Sektionsvorstandes gelten die Bestimmungen dieser Sta­tu­ten betreffend den VO sinngemäß.
Die Funktionsdauer der Mitglieder des Sektionsvorstandes beträgt 4 Jahre, gerechnet ab dem Zei­t­punkt der Bestellung durch die HV.

9.5 Ergänzende Mitgliedsbeiträge
Jede Sektion ist berechtigt, neben dem Mitgliedsbeitrag gemäß Pkt. 5 ergänzende Mitgliedsbeiträge von den Mitgliedern der Sektion einzuheben, sofern dies für die Erreichung der Ziele der Sektion er­for­derlich ist.
Über die Einführung ergänzender Mitgliedsbeiträge entscheidet die HV der Sektion über Antrag des Sektionsvorstandes mit Zwei-Drittel-Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Sektionsmitglieder.
Der Antrag ist zu begründen. Die Abstimmung erfolgt in Gegenwart von neben dem Obmann einem weiteren Vertreter des Vereinsvorstandes, der in der Diskussion die Meinung des Vereinsvorstandes vertritt, aber nicht stimmberechtigt ist.
Die Erträge aus dem ergänzenden Mitgliedsbeitrag sind der betreffenden Sektion zuzuschreiben, die im Rahmen der Kassengebarung des Vereins über ihre Verwendung im Sinne der Vereinsziele ent­schei­­den kann.

10 Rechnungsprüfer

10.1 Funktionsdauer
Die beiden Rechnungsprüfer werden von der GV für die Dauer von 4 Jahren bestellt. Eine Wiederwahl ist möglich.

10.2 Aufgaben und Ausscheiden der Rechnungsprüfer
Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle und die Überprüfung des Rechnungs­abschlusses.
Im Rahmen Ihrer Aufgaben haben die Rechnungsprüfer Einblick in die Geschäfte, Unterlagen und Kassengebarungen aller Organe des Vereins zu nehmen. Sie berichten der GV über das Ergebnis Ihrer Überprüfungen.
Rechnungsprüfer dürfen außer der GV keinem Organ des Vereins angehören. Darüber hinaus gelten für sie die Bestimmungen über die Vorstandsmitglieder sinngemäß.

11 Generalsekretär

Der Verein kann einen Generalsekretär bestimmen. Er hat über die erforderlichen Fachkenntnisse und Erfahrungen zu verfügen und wird von der GV bestellt und über begründeten Antrag des VO ab­berufen.
Die Festlegung seines Gehalts, seiner Aufgaben und Befugnisse erfolgt auf Antrag des VO durch die GV.

12 Schiedsgericht

12.1 Zuständigkeit
In allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten entscheidet ein nach diesen Statuten bestelltes Schiedsgericht endgültig.

12.2 Zusammensetzung
Das Schiedsgericht setzt sich aus 3 Schiedsrichtern zusammen.
Jeder Streitteil benennt dem VO innerhalb von 2 Wochen ab der Streitverkündigung einen Schiedsrichter. Die beiden von den Kontrahenten benannten Schiedsrichter bestimmen gemeinsam einen dritten Schiedsrichter, der den Vorsitz im Schiedsgericht führt.
Alle Schiedsrichter müssen Mitglieder des Vereins sein.
Der Vorsitzende hat auf die Einhaltung dieser Statuten und gegebenenfalls auch auf die Gesetzeskonformität im Schiedsverfahren zu achten.

12.3 Entscheidung
Das Schiedsgericht entscheidet endgültig mit Stimmenmehrheit. Der Vorsitzende stimmt zuletzt ab.

13 Liquidation des Vereins

13.1 Freiwillige Auflösung
Die GV kann, die freiwillige Auflösung des Vereins mit Zwei-Drittel-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschließen.
Die GV hat in diesem Fall unter Bedacht auf
§ 9.3 auch über das weitere Schicksal des Vereins­vermögens (Finanz- und Sachvermögen) zu entscheiden.

13.2 Mitteilung an die Vereinsbehörde
Der zum Zeitpunkt der Auflösung bestellte letzte VO hat die freiwillige Auflösung des Vereins der Vereins­­behörde schriftlich anzuzeigen und ist verpflichtet, sie in einem amtlichen Blatt zu ver­laut­baren.

13.3 Vereinsvermögen
Das Vereinsvermögen ist artgleichen gemeinnützigen Zwecken zuzuführen.

 

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