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Grein

Das ehemalige Motorzugschiff Grein war als Arbeitsschiff des Bundesstrombauamtes auf der österreichischen Donau und seinen Nebenflüssen unterwegs. 

Länge ü.a. 10 m
Breite ü.a. 3,4 m
Tiefgang 0,80 m
Verdrängung 4 t
Antrieb Perkins Diesel mit Turboaufladung 170 PS
Material Rumpf Stahl, Aufbau Aluminium
Baujahr 1953
Werft Werft in Bad Deutsch Altenburg
Heimthafen Korneuburg / FHS-Güterkahn
Eigner

Anton und Maximilian Hacker
Bahnstraße 31
3452 Atzenbrugg
info[at]styla.at
spectaculus[at]gmx.at

Grein

Behördenschiff "Grein"

Motor Perkins Diesel 6-Zylinder mit wassergekühltem Turbolader und 170 PS
Baujahr ist 1953 in der Werft Deutsch Altenburg (da war Österreich noch besetzt, und noch kein Donaukraftwerk fertiggestellt).

 Die "Grein" war vor alllem im Bereich zwischen Linz und Wien im Einsatz und ist vielen Menschen als häufiger Anblick auf der Donau in Erinnerung. Das Arbeitsschiff mit Schlepphaken ist für 14 Personen zugelassen gewesen, hatte einen isolierten Auminiumaufbau mit Standheizug und Kurbelfenstern.

Das Schiff ist genauer betrachtet ein erstaunlich durchdachtes Fahrzeug, einige Konzepte, die hier verwirklicht wurden sind heute Standard, damals war es wohl in einigen Punkten seiner Zeit voraus:

Verwirklichte Konzepte

  • Von vorne bis hinten durchgehendes Deck, möglichst tief im Rumpf liegend um auch die Durchfahrt unter kleinen Brücken, wie sie vor allem bei normalerweise nicht für die Schiffahrt genützen Nebenarme vorkommen, zu ermöglichen.
  • Geringer Tiefgang trotz hoher Steuer- und Zugleistung durch getunnelte Schraube ganz am Heck, das Ruder ragt darüber hinaus
  • Einfach zu fertigender, fester und leicht zu wartender Knickspant Stahlrumpf mit Spiegelheck, leichter, vollisolierter und begehbarer Aluminumaufbau mit großzügigen Fensterflächen
  • Offener Außenbordsarbeitsbereich an Bug und Heck
  • Hochliegender Tagestank für Schwerkraft-Treibstoffversorgung, tiefliegender Bunkertank für großen Treibstoffvorrat
  • Alle Schiffsbodenbereiche durch Bodendeckel leicht zugänglich
  • Eigene im Normalbetrieb kraftschlüssig mit dem Dach verbundene Dachluke zum senkrechten Herausheben des Motors aus der Kabine (leichte Bauweise ohne tragenden Rahmen)

Unser Eindruck ist: Hier war die Verbindung zwischen den Schiffbauern und den späteren Anwendern die die Notwendigkeiten des praktischen Einsatzes kannten besonders groß. Die Tatsache, daß gerade in der entbehrungsreichen und durch die anwesenden Besatzungmächte bestimmten Nachkriegszeit ein so ein durchdachtes und (technisch gesehen) gut ausgestattetes Fahrzeug gebaut werden konnte ist erstaunlich. Wir sind überzeugt, daß es sich um ein interessantes Zeugnis österreichischer Schiffbautechnik handelt, das es Wert ist, als Museumsschiff weiterzuexistieren. Auch weil es sich um ein bei vielen Menschen der älteren Generation durch sein auffälliges Aussehen in Erinnerung gebliebendes Schiff handelt, das immerhin fast 50 Jahre regelmässig auf der Donau und ihren Nebenflüssen unterwegs war. 


Bekannt geworden ist das Schiff auch durch das tragische Unglück 2004, bei dem das Schiff in stockdunkler Nacht unterwegs war und aus ungeklärter Ursache vor einen stromaufwärts fahrenden Schubverband kam. Es wurde von diesem unter Wasser gedrückt, sank dadurch und wurde bald darauf verhältnismäßig leicht beschädigt wieder geborgen. Niemand an Bord überlebte den Unfall. Es gibt wohl nur sehr wenige 10 Meter Flussschiffe, die bei einer solchen Kollosion über Wasser bleiben würden, eine Diskussion über die grundsätzliche Sicherheit dieses Schiffes ist daher meiner Meinung nach nicht angebracht. Flussschiffe sind nicht dazu gebaut, von Schubverbänden überfahren zu werden. Besser ist, man vermeidet es mit allen zu Gebote stehenden Mitteln in diese Situation zu kommen. Punkt.

Maximilian Hacker

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