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2017.10.12 - Weiter Streit um desolate "Johann Strauß" im Donaukanal

(c) APA / Hans Punz


Das im Donaukanal nahe dem Schwedenplatz ankernde Ex-Partyschiff und ex Schaufelrad-Dampfschiff der DDSG "Johann Strauß" wird seit Jahren nicht mehr genutzt und verfällt zusehends. Nun dürfte aber wieder Bewegung in das Schiff kommen: Die Stadt Wien hat am Montag dem Besitzer des Dampfers einen Bescheid zugestellt, wonach dieser das in deplorablem Zustand vor Anker liegende Schiff binnen drei Wochen zu entfernen hat. Der Besitzer ist demnach Norbert Weber, mit dem die Stadt auch in der Causa Copa Cagrana jahrelange Rechtsstreitigkeiten ausgefochten hat. Laut der zuständigen Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) sind gegen den Bescheid "keine Rechtsmittel zulässig", wie sie am Mittwoch im Gespräch mit dem STANDARD sagte. Der Streit mit Weber laufe seit Jahren. Der Bescheid konnte Weber nicht per Post zugestellt werden. Daher hätten zwei Personen das Schriftstück am Montag frühmorgens persönlich an Weber übergeben – um das laut Sima auch bezeugen zu können. - derstandard.at/2000065821864/Weiter-Streit-um-desolates-Ex-Partyschiff-im-Wiener-DonaukanalLaut der zuständigen Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) sind gegen den Bescheid "keine Rechtsmittel zulässig", wie sie am Mittwoch im Gespräch mit dem STANDARD sagte. Der Streit mit Weber laufe seit Jahren. Der Bescheid konnte Weber nicht per Post zugestellt werden. Daher hätten zwei Personen das Schriftstück am Montag frühmorgens persönlich an Weber übergeben – um das laut Sima auch bezeugen zu können. - derstandard.at/2000065821864/Weiter-Streit-um-desolates-Ex-Partyschiff-im-Wiener-Donaukanal

Laut der zuständigen Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) sind gegen den Bescheid "keine Rechtsmittel zulässig", wie sie am Mittwoch im Gespräch mit dem STANDARD sagte. Der Streit mit Weber laufe seit Jahren. Der Bescheid konnte Weber nicht per Post zugestellt werden. Daher hätten zwei Personen das Schriftstück am Montag frühmorgens persönlich an Weber übergeben – um das laut Sima auch bezeugen zu können. - derstandard.at/2000065821864/Weiter-Streit-um-desolates-Ex-Partyschiff-im-Wiener-DonaukanalLaut der zuständigen Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) sind gegen den Bescheid "keine Rechtsmittel zulässig", wie sie am Mittwoch im Gespräch mit dem STANDARD sagte. Der Streit mit Weber laufe seit Jahren. Der Bescheid konnte Weber nicht per Post zugestellt werden. Daher hätten zwei Personen das Schriftstück am Montag frühmorgens persönlich an Weber übergeben – um das laut Sima auch bezeugen zu können. - derstandard.at/2000065821864/Weiter-Streit-um-desolates-Ex-Partyschiff-im-Wiener-DonaukanalLaut der zuständigen Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) sind gegen den Bescheid "keine Rechtsmittel zulässig", wie sie am Mittwoch im Gespräch mit dem STANDARD sagte. Der Streit mit Weber laufe seit Jahren. Der Bescheid konnte Weber nicht per Post zugestellt werden. Daher hätten zwei Personen das Schriftstück am Montag frühmorgens persönlich an Weber übergeben – um das laut Sima auch bezeugen zu können. - derstandard.at/2000065821864/Weiter-Streit-um-desolates-Ex-Partyschiff-im-Wiener-DonaukanalLaut der zuständigen Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) sind gegen den Bescheid "keine Rechtsmittel zulässig", wie sie am Mittwoch im Gespräch mit dem STANDARD sagte. Der Streit mit Weber laufe seit Jahren. Der Bescheid konnte Weber nicht per Post zugestellt werden. Daher hätten zwei Personen das Schriftstück am Montag frühmorgens persönlich an Weber übergeben – um das laut Sima auch bezeugen zu können. Waldenburg: Bescheid nie erhalten Weber, der nach einer Heirat mittlerweile Waldenburg heißt, bestreitet, den Bescheid erhalten zu haben. "Dem ist nicht so", sagte er dem STANDARD. Gegen Sima hat er in dieser Sache auch Anzeige wegen Amtsmissbrauchs erstattet. Zudem sei er gar nicht mehr Besitzer des Schiffs. "Ich habe es vor ein paar Monaten verkauft." Dem widerspricht wiederum Sima: Es gebe eine rechtsgültige Feststellung des Wiener Landesgerichts für Zivilrechtssachen von dieser Woche, wonach das Schiff Waldenburgs Firma Boardwalk gehört. Schleppt Waldenburg das Schiff nicht ab, werde die Stadt das Wrack auf dessen Kosten entfernen lassen. Käufer des Schiffs ist laut Waldenburg der Immobilieninvestor Jamal Al-Wazzan. "Er will ein Café errichten", sagte Waldenburg. Anwalt des Käufers bestätigt Sanierungspläne Franz Podovsovnik, der Anwalt des Immobilieninvestors, bestätigt im Gespräch mit dem STANDARD die gastronomischen Pläne, die etwa Veranstaltungen und eine Konditorei umfassen. Al-Wazzan habe das Schiff bereits im Frühjahr von Waldenburg erworben. Noch vor dem Sommer habe er einer Magistratsabteilung der Stadt Wien sein Konzept präsentiert. "Das sollte auch der Stadt bekannt sein", sagte Podovsovnik. "Mich wundern die Aussagen von Sima." Das Schiff soll jedenfalls saniert werden, Podovsovnik spricht von einer geschätzten Investitionssumme von "mehr als 500.000 Euro". Der von Sima erwähnte Bescheid, dass das Schiff binnen drei Wochen zu entfernen sei, ist dem Anwalt nicht bekannt. "Wenn dieser uns vorgelegt werden sollte, werden wir diesen bekämpfen." - derstandard.at/2000065821864/Weiter-Streit-um-desolates-Ex-Partyschiff-im-Wiener-DonaukanalLaut der zuständigen Stadträtin Ulli Sima sind gegen den Bescheid "keine Rechtsmittel zulässig", wie sie am Mittwoch im Gespräch mit dem STANDARD sagte. Der Streit mit Weber laufe seit Jahren. Der Bescheid konnte Weber nicht per Post zugestellt werden. Daher hätten zwei Personen das Schriftstück am Montag frühmorgens persönlich an Weber übergeben – um das laut Sima auch bezeugen zu können.
Waldenburg: Bescheid nie erhalten
Weber, der nach einer Heirat mittlerweile Waldenburg heißt, bestreitet, den Bescheid erhalten zu haben. "Dem ist nicht so", sagte er dem STANDARD. Gegen Sima hat er in dieser Sache auch Anzeige wegen Amtsmissbrauchs erstattet. Zudem sei er gar nicht mehr Besitzer des Schiffs. "Ich habe es vor ein paar Monaten verkauft." Dem widerspricht wiederum Sima: Es gebe eine rechtsgültige Feststellung des Wiener Landesgerichts für Zivilrechtssachen von dieser Woche, wonach das Schiff Waldenburgs Firma Boardwalk gehört. Schleppt Waldenburg das Schiff nicht ab, werde die Stadt das Wrack auf dessen Kosten entfernen lassen.
Käufer des Schiffs ist laut Waldenburg der Immobilieninvestor Jamal Al-Wazzan. "Er will ein Café errichten", sagte Waldenburg.
Anwalt des Käufers bestätigt Sanierungspläne
Franz Podovsovnik, der Anwalt des Immobilieninvestors, bestätigt im Gespräch mit dem STANDARD die gastronomischen Pläne, die etwa Veranstaltungen und eine Konditorei umfassen. Al-Wazzan habe das Schiff bereits im Frühjahr von Waldenburg erworben. Noch vor dem Sommer habe er einer Magistratsabteilung der Stadt Wien sein Konzept präsentiert. "Das sollte auch der Stadt bekannt sein", sagte Podovsovnik. "Mich wundern die Aussagen von Sima". Das Schiff soll jedenfalls saniert werden, Podovsovnik spricht von einer geschätzten Investitionssumme von "mehr als 500.000 Euro". Der von Sima erwähnte Bescheid, dass das Schiff binnen drei Wochen zu entfernen sei, ist dem Anwalt nicht bekannt. "Wenn dieser uns vorgelegt werden sollte, werden wir diesen bekämpfen".

Erst im Juli 2017 hatte die Stadt Wien versucht, die 1853 gebaute "Johann Strauß" über eine Zwangsversteigerung loszuwerden.
Die FHS-Redaktion berichtete damals auch über die Vorgeschichte der "Johann Strauß".
Laut der zuständigen Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) sind gegen den Bescheid "keine Rechtsmittel zulässig", wie sie am Mittwoch im Gespräch mit dem STANDARD sagte. Der Streit mit Weber laufe seit Jahren. Der Bescheid konnte Weber nicht per Post zugestellt werden. Daher hätten zwei Personen das Schriftstück am Montag frühmorgens persönlich an Weber übergeben – um das laut Sima auch bezeugen zu können. - derstandard.at/2000065821864/Weiter-Streit-um-desolates-Ex-Partyschiff-im-Wiener-Donaukanal

( derStandard.at / kl )

 

 


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