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Raddampfschiff Schönbrunn

Das Raddampfschiff "Schönbrunn" - Baujahr 1912
1995 rettete die ÖGEG die "Schönbrunn" vor dem Schicksal Schneidbrenner. Die "Schönbrunn" ist nicht irgendein Schiff, sie ist ein Dampfschiff, ein Schaufelraddampfer. Stolz zeigt die "Schönbrunn" ihren Gästen die mächtige Maschine. Polierte stählerne Kurbeln und Stangen, Kreuzköpfe, gewaltige Zylinder, sichtbar durch die großen Fenster zum Maschinenraum. 

Länge ü.a. 70 Mt., Hauptdeck 72,60 Mt.
Breite ü.a. Hauptspant; 08,00 Mt, über Scheuerleiste: 15,78 Mt.
Tiefgang 1,27 Mt., bei 900 Passagieren: 1,73 Mt.
Verdrängung 648,8 t.
Antrieb Seitenraddampfer
Material Stahl
Baujahr 1912
Werft DDSG Budapest ( Obuda )
Heimthafen Linz
Eigner

ÖGEG Österreichische Gesellschaft für Eisenbahngeschichte GmbH
4020 Linz, Ehrensteinweg 4
Tel.: +43 664-5087 664

Raddampfschiff Schönbrunn

Schönbrunn

Die "Schönbrunn" wurde mit ihren Schwesterschiffen "Wien" und "Budapest" 1912/13  in der  DDSG eigenen Werft in Budapest (Obuda) in einer der letzten  Serien der  Personenraddampfschiffe gebaut.  Die "Wien" sank 1936 bei einer Kollision mit der Reichsbrücke in  Wien, der Dampfer "Budapest" diente im Originalzustand noch bis in die beginnenden Siebzigerjahre des vorigen Jahrhunderts, wurde aber dann in der Schiffswerft Korneuburg  abgewrackt.
Die  Hauptabmessungen der "Schönbrunn" betragen 74,62 Mt. x 08 Mt. (15,78 Mt. über alles, einschließlich Radkästen). Ihr größter Tiefgang erreicht knapp 1,73 m. Dieser Tauchtiefe entspricht eine Wasserverdrängung von 648,8 t (dazu im Vergleich der Leerzustand: 486,7 t bei 1,335 Mt. Tiefgang).
Die „LISL“, so heißt ihre Maschine, ist eine schräg liegende  Heißdampf-Compoundmaschine mit  einem Hoch- und einem  Niederdruckzylinder – sie ist das  Herz eines echten Dampfers und noch immer in jenem Zustand, in dem sie 1912 eingebaut wurde.  Bei 48,5 UpM  beträgt ihre Maschinenleistung 710 PSe. Die Seitenräder mit  einem Durchmesser von 4020 mm haben je 8 Stück, 3150 mm x 750 mm große gebogene Schaufeln, die durch einen Excenter so eingestellt werden, dass jeweils die drei  eintauchenden Schaufeln senkrecht zur Wasseroberfläche stehen (Patenträder nach Morgan – Galloway). 
Für die Bewegung der beiden Balanceruder sorgt eine kleine zweizylindrige Dampfmaschine.  Selbstverständlich kann auf  Handbedienung umgeschaltet werden. Der Dampf kommt aus zwei schwerölbefeuerten  Flammrohrkesseln mit je zwei  Brennern, die 1954 von  der Österreichischen  Schiffswerft  AG in Linz  bei der Umrüstung von Kohlefeuerung auf Schwerölbetrieb eingebaut wurden. Die Kessel arbeiten mit einem  Betriebsdruck von 10,5 bar. Damals erhielt  auch das Schiff sein heutiges Aussehen (Aluminiumaufbauten). Der immer steigende Bedarf nach elektrischer Energie wird seither durch 2, hinter dem offen einsehbaren Maschinenraum, abgeschottet liegende Dieselgeneratoren gedeckt.
Seit 1974 wurden von der ehemaligen DDSG Donaureisen GmbH weitere umfangreiche Umbauten durchgeführt, um das Schiff, soweit wie möglich, den steigenden Anforderungen der Fahrgäste anzupassen. Im Winter 1985/1986 wurde die "Schönbrunn“ aus dem fahrplanmäßigen Linienverkehr Wien – Linz – Passau, nicht zuletzt aufgrund der hohen Personal- und Betriebskosten, abgezogen. Das  Fahrzeug sollte gemäß dem neuen Konzept fortan nur noch für Nostalgiefahrten und Sondereinsätze herangezogen werden. Für diesen Zweck ließ man den ganzen Innenraum im Zeitgeist der Jahrhundertwende neu gestalten.

Es gibt elegante Salons, alles, was man an Bord eines erstklassigen Flussschiffes der Jahrhundertwende zu finden erwartet. Das Schiff fasst 900 Personen – alle werden daher stets genug Ellenbogenfreiheit haben, sei es im Inneren oder auf den offenen Decks. Das Heck wurde verglast und in eine Veranda verwandelt – den so genannten Wintergarten, wo man auch an windigen Tagen die Szenerie der blauen Donau unbeschwert genießen kann. Doch  diese  Phase  währte  nicht  lange. Bald stellte sich heraus, dass der personalintensive Dampfbetrieb mit hauptberuflichen Mitarbeitern nicht kostendeckend zu führen war. So kam es, wie es kommen  musste. 1988 erfolgte die Außerdienststellung der "Schönbrunn". Sie ging in Budapest als schwimmendes Casino vor Anker. In dieser Zeit wurden nicht immer dem Charakter des Schiffes entsprechende Umbauten durchgeführt.

Im Anschluss an die Verwendung als Casinoschiff schleppte man die "Schönbrunn – sie war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr fahrfähig – zur OÖ Landesausstellung 1994 nach Engelhartszell, wo sie als Ausstellungsschiff diente.
1995 erwarb die Österreichische Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (ÖGEG) von der DDSG das alte Dampfschiff "Schönbrunn" um den symbolischen Preis von einem Schilling plus 20 Groschen Umsatzsteuer (!).
Die ÖGEG setzte sich als  Ziel, die "Schönbrunn" zu erhalten – aber – was damals noch keiner ahnte, es sollte  noch  ein  langer  mühsamer Weg bis zur ersten Fahrt werden. In den folgenden 5 Jahren bis ins Frühjahr 2000, mussten von unseren unentgeltlich tätigen Mitarbeitern ca. 20.000 Arbeitsstunden geleistet werden, um endlich am 17. Oktober 2000 zur ersten Fahrt seit 12 Jahren auszulaufen. Diese 1. Probefahrt und die darauf folgende am 18. Oktober 2000 war Ziel jenes Weges, den man im Herbst 1995 eingeschlagen hatte.
In den Wintern 2003/2004 und 2004/2005 wurde in Eigenregie die Kesselanlage in Zusammenarbeit mit dem TÜV und Sponsoren vollständig überholt. 2005/2006 wurde das  nterschiff überholt und der Echoloteinbau vorbereitet. 2006/2007 konnte die  Radaranlage erneuert werden. Nun steht uns ein Tagsichtradar zur sicheren  avigation bei Nebel zur Verfügung. 2007/2008 erfolgte eine Revision am Hochdruckzylinder, bei der einige Verschleißteile getauscht werden mussten.

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