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2016.10.13: Hamburg will Traditionsschiffe erhalten und geplante Sicherheitsrichtlinien nicht hinnehmen


Die Hamburgische Bürgerschaft will sich für den Erhalt von Traditionsschiffen einsetzen. Die Fraktionen haben einstimmig gefordert, dass der Bund die geplanten verschärften Regelungen, die am 1. Januar 2017 in Kraft treten sollen, noch einmal überarbeiten soll.
Entwurf für Hamburg "absurd"
Sicherheitsstandards vergleichbar mit der Berufsschifffahrt, jährliche Trainings und alle zwei Jahre eine Gesundheitsprüfung: Werden die vom Bundesverkehrsministerium vorgeschlagenen Regeln für historische Dampfer, Barkassen und Segler umgesetzt, stünden viele Schiffe vor dem Aus, sagte die tourismuspolitische Sprecherin Dorothee Martin von der SPD. Es spreche nichts gegen eine maßvolle Erneuerung der Sicherheitsrichtlinien. Doch die drohenden aufwendigen und teuren Umbauten der Schiffe seien von vielen kleinen Betreibervereinen finanziell und personell nicht zu leisten. "Wir brauchen keine überbordenden Regularien, die etwas zerstören, was die Tradition Hamburgs und des gesamten Nordens ausmacht", so Martin.
Dietrich Wersich (CDU), warnte allerdings davor, Abstriche bei der Sicherheit zu machen. Die Anforderungen an die Sicherheit seien vor 100 Jahren andere als heute gewesen. Und Jens-Peter Meyer (FDP) nannte den Entwurf für Hamburg "absurd". Der Bund gebe mehr als 100 Millionen Euro für ein Hafenmuseum aus, lege aber gleichzeitig zahlreiche Ausstellungsstücke still.
Abgeordnete fordern speziellen Gutachterausschuss
Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) kündigte an, sich gemeinsam mit den anderen norddeutschen Ländern in Berlin für überarbeitete Regeln für Traditionsschiffe einzusetzen. "Unser erklärtes Ziel ist es, den Fortbestand der Traditionsschifffahrt zu sichern", betonte er. Das Parlament forderte einen speziellen Gutachterausschuss, der dann Vorschläge über technische Anforderungen an Traditionsschiffe sowie sicherheitsrelevante Anforderungen an Ausrüstung, Betrieb und Besatzung entwickelt. Die Ergebnisse des Gremiums wiederum sollen in die Ausgestaltung der Richtlinie einfließen. Bis dahin soll jedoch die derzeitig geltende Sicherheitsrichtlinie Bestand haben.
Müssen Besatzungen nachgeschult werden?
Außerdem sieht der Entwurf vor, dass die meist ehrenamtlich tätigen Crews ähnlich gut ausgebildet und geschult sein müssen wie Berufsseeleute. Die Folge: Für Fahrten auf Elbe und im Hafen gäbe es nicht mehr genügend Besatzungen. Und damit falle die wichtigste Einnahmequelle für Traditionsschiffe weg. "Das wäre ein großer Verlust für Hamburg und den ganzen Norden", hieß es unisono.

( ndr.de / kl )


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